Freitag, 27. Februar 2015

Sichtweisen einer Physiognomin - Facezination



Viele weise Sprüche kennen wir: Nach dem Mund reden, auf der Nase herumtanzen, die Ohren volljammern, die Stirn bieten und die Augen öffnen, dies alles ist erklärbar mit Psycho-Physiognomik, denn in jeder Form steckt eine In-FORM-ation

Menschen-lesen: Geht das wirklich oder ist das nicht eher Humbug und Scharlatanerie? Diesen Vorbehalten begegne ich oft. Gesichter erzählen uns die Geschichten eines Menschen, denn das Gesicht ist die kleinste Bühne der Welt. Hier werden interessante Stücke sichtbar. Durch das Lesen in einem Gesicht gilt es mehr über die Eigenschaften und Potenziale eines Menschen zu erfahren. Natürlich wird der ganze Mensch angeschaut, lebt er seinen Verwirklichungsauftrag, ist er in seiner Kraft.

Einen guten Riecher haben, seine Nase überall reinstecken, immer der Nase nach, naseweis sein! Was steckt dahinter?

Die Nase zeigt uns den ganz eigenen Selbstverwirklichungswillen über Größe und Form. Schlagfertigkeit und Schnelligkeit, Fleiß, Beeindruckbarkeit zeigt sich am Nasenrücken. Stehe ich gern in der 1. Reihe, oder habe ich Hemmnisse, mich zu zeigen? Vielleicht bin ich jemand für die 2. Reihe. Bin ich schnell im denken und handeln, oder muss ich lange überdenken, überschlafen und muss mich ständig neu orientieren? Wieviel Raum nehme ich mir (Nasenlöcher)? Es gibt in der Physiognomik die Psychologen-Nase, Stupsnase, Kindernase, Forscher-Nase, Pädagogen-Nase, Ästheten-Nase? Alles birgt eine Information. Denken Sie an die vielen Nasenkorrekturen, denn überwiegend Frauen mögen ihre Nase nicht.

Die Ohren haben auch entsprechende Sätze: Ein geneigtes Ohr finden, faustdick hinter den Ohren haben, die Ohren verschließen, ein Ohr abkauen. 

In der Physiognomik wird immer auf die Form, die Spannung und die Färbung geschaut. Dies gilt es zu interpretieren. Ohren sind in erster Linie ein Empfangsorgan und damit gehen viele Missverständnisse einher. Jeder Mensch ist einzigartig und so ist auch sein hin-hören und zu-hören. Etwas in den falschen Hals kriegen ist auch ein Satz für die Ohren. Ohrenprobleme sind immer Sturmwarnungen, die wir nicht überhören sollten.

So ist z.B. das Ohr eines Bewegungsnaturell eher länglich und fest. Das Empfindungsohr blütenzart und fein differenziert und das Ernährungsohr eher fleischig, weich und hat ein Ohrläppchen. Wenn Sie sich jetzt vorstellen, wenn an einem dynamischen Menschen, der gern in der ersten Reihe steht, ein kleines feines Ohr sitzt, so hat das eine ganz andere Aussage. Diesen Einzigartigkeiten gilt es zu interpretieren. Dinge, die wir uns "müssen", die wir erleben, können uns aus dem Gleichgewicht bringen. Leere Informationen rings herum schaden dem Gehör und dem Geschmack.

Kauen, durchkauen, prüfen, Geschmack!

Der Mund ist Ausdrucksbereich für unsere Gefühle, deshalb sollten Partner einen ähnlichen Mund haben. Ähnliche Gefühle und Sprache bieten Sicherheit, aber vielleicht suchen wir ja gerade diese Reibungsmöglichkeiten. Also müssen wir schauen, ob wir Klebstoff odern Zündstoff in der Partnerschaft für uns brauchen.  Unsere Gefühle wie salzig, süß sauer z.B. sind eng mit dem limbischen System  (Gefühlshirn) verbunden. Hier werden Reize der Sinnesorgane umgesetzt und mit Reaktionen der Haut zu Gefühlen konzentriert.

Der Mund gilt als Schließmuskel der Seele. Ein fester zusammengekniffener Mund sagt uns: Über Gefühle spreche ich nicht gern. Ich bin eher kontrolliert und diszipliniert. Denken Sie an die Falten an den Mundwinkeln bei Personen in der Öffentlichkeit. Resignation und Frust in belastenden Gefühlen graben sich in die Mundwinkel. Ein großer  Mund mit vollen Lippen sagt: „Ich will alles und zwar sofort“! Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt sind Aussagen der Mundform. Am Mund zeigen sich die Wünsche und die Wunscherfüllung. Über die Formensprache, die Strahlung und Spannung können Sie erkennen, ob Bedürfnisse gelebt werden oder im Frust enden.  Die potentielle Kraft und Durchsetzungsimpulse sehen wir an der Umgebung des Mundes. Diese deckt sich nicht immer mit der Willenskraft des Menschen. Auch hier gilt es genau hinzugucken – alles was Physiognomen sehen wird in Beziehung gesetzt und darf Ausgleich finden.

Wir alle "physiognomieren", wenn wir einem unbekannten Menschen begegnen. 

Unsere Gefühlseindrücke verknüpfen wir mit der inneren Erfahrung. In der Psycho-Physiognomik geht es darum, ein System zu erlernen, mit dem wir diese unbewussten Eindrücke bewusst ordnen und interpretieren können.

Montag, 9. Februar 2015

„Du siehst aus, wie Deine Mutter!“


Autsch, möchten wir das hören, außer, unsere Mutter ist ein Star oder so etwas Ähnliches. In den letzten 30 Jahren habe ich wenige Frauen getroffen, die gesagt haben – JA klasse, ich habe die guten Gene geerbt. Unsere Ahnenreihe steht uns im Gesicht –sicht-bar.

Ein Samenkorn wird in die Erde gepflanzt und sofort wird das genetische Programm aktiviert, eben die Informationen, wie die Pflanze aussehen soll, eine gleicht der anderen. Wir haben als Menschen das Glück, dass zu diesen Erbinformationen unser Geist und unsere Persönlichkeit hinzukommt. Deshalb sehen eben nicht alle gleich aus.

Wie ist es nun mit Talenten, IQ, EQ, Moral, Motivation. Sicher gibt es da auch die Gene, aber wir haben über das Be-wußt-sein die Gabe, das Glück, uns zu entfalten. Es geht darum, was wir daraus machen. Auch wenn unser Boden nicht optimal war, widrige Umstände in unserem Elternhaus unser Lebenspaket vergrößert habe, so haben wir doch die Chance zur Veränderung und Entwicklung. Vererbung und Anlage sind schon machtvoll, aber nicht über-mächtig. Unser Geist formt unsere Einzigartigkeit, so steckt in jeder Form in der Physiognomie auch eine In-FORM-ation.

So ist in der Psycho-Physiognomik nicht das genetische Programm/Vererbung  wichtig, sondern die Eigen-art eines Menschen. Denn dahinter stecken die ganz eigenen Potentiale. Jederzeit ist Veränderung möglich, wenn der Lebensrucksack mal wieder drückt, wir wie unsere Mutter, Großmutter sprechen (Glaubenssätze) handeln und das eigentlich zutiefst ablehnen.

Deshalb kann sich unser Gesicht im Laufe des Lebens verändern auch wenn Grundzüge erhalten bleiben. Durch Kontrolle, Disziplin, Ehrgeiz, Resignation – all diese Muster, wird sich z.B. besonders unser Mund verändern. Natürlich wünschen wir uns alle Glück und Zufriedenheit, aber die Geschichte unseres Lebens ist eben manchmal anders geschrieben – wir können sie neu gestalten und es wird einen anderen Aus-druck geben.

Erziehung ist das halbe Leben, dies gibt uns Struktur, aber ist es auch unsere ganz eigene Struktur. Wir plagen uns u.U., gerade wenn wir älter werden damit herum, wer wir wirklich sind. Wir spüren eventuell eine innere Leere, durch Ablehnung in der Kindheit etc., die es nun zu füllen gilt, aber mit was? Dem sind wir als Frauen ständig auf der Spur. Muster, Glaubensätze, Zwänge, Ge- und Verbote können wir verändern und so eine neue Rolle in unserem Leben spielen.

Neue Werte und Gedanken zulassen.  Durch die Interpretation unseres Gesichtes, unserer momentanen Körperspannung und Strahlung können wir mutig unsere Grundanlagen erkennen, hinterfragen, ob wir auch unser gesamtes Potential leben.

Kenntnis der Psycho- und Patho-Physiognomik
Und der Nutzen, wo liegt der: Wir können besser und klarer mit uns und unseren Mitmenschen kommunizieren. Wir haben ein zusätzliches Tool, um Menschen besser einschätzen zu können, allerdings kommt Selbsterkenntnis vor Menschenkenntnis. Das Gesicht ist für die Physiognomen die kleinste Bühne der Welt und so können wir einmal hinter die Kulissen schauen und Menschen,  in erster Linie uns, ermutigen, authentisch aufzutreten.

Der 1. Eindruck – mhmhm, aber für den gibt es in der Physiognomik die 2. Chance. Sicherlich ist ein gutes Er-scheinungs-bild am beruflichen Erfolg beteiligt, wir wollen doch alle kompetent, vorbildlich, modern sein und rüberkommen, aber dies allein reicht nicht aus. Eindruck und Ausdruck liegen nah beieinander. Letztlich bleibt etwas, wenn wir gehen – es war spannend und der 1. Eindruck wurde nicht ent-täuscht, oder –  Sie kennen das Alle…

Ich möchte mit diesen Artikeln Aufmerksamkeit für uns und unser Gegenüber erreichen. Achtsamkeit im Umgang mit meinen Mitmenschen. Wieder einmal genau schauen, wer sitzt denn da mit mir. Bedürfnisse erkennen – auch unsere eigenen. Durch bewusste Lebensgestaltung/Lebensentwicklung gibt es Einzigartigkeit.

Wer und wie bin ich – die große Frage, dieser Frage versucht die Psycho- und Patho-Physiognomik nachzuspüren, den Menschen zu interpretieren sozusagen neutral zu beschreiben.

In der heutigen Zeit sind wir kopfgesteuert, es zählt nur der Beweiß, die wissenschaftliche Studie. Diesen Vorurteilen begegne ich oft. In meiner Lehre geht es darum, wieder zum Wesen-t-lichen des Menschen zu kommen, indem wir schauen, beschreiben ohne in die Wertung zu gehen. Mit Herz und Verstand – in meinem Alter – auch mit etwas Weisheit. Körper, Geist und Seele bringen Individualität hervor, deshalb betreiben wir kein Schubladendenken. Jeder Mensch ist eine Sinfonie, eine ganz eigene Komposition und so gehen wir mit machen Menschen schneller in Resonanz als mit anderen.

Also immer schön gucken und das eigene Ego und Vor-urteile mal eingepackt lassen!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Selbst-bewußt-sein = Selbst-Wert

Im Wochenendseminar war der Selbstwert wieder ein großes Thema - nicht zu verwechseln mit dem Selbstbewußtsein - Ich nenne den Selbstwert auch den inneren.

Der sagt: Ich bin nicht gut genug, ich bin Schuld, ich ziehe mir Schuhe an, die es rings herum im Angebot gibt.

Auch wenn ein gesundes Ego - sprich Selbstbewußtsein - verhanden ist, so kann der Selbstwert oder das Gefühl, doch nicht gut angelegt sein. Immer wenn wir in der Kindheit hören: Du bist zu klein, dieses oder jenes kannst Du nicht, oder Du fängst alles an und machst nichts zu Ende (besonders in der Adolesenz, dann tragen wir dieses als Muster oft unser Leben lang. Aber – ich sage, wenn wir darum wissen, können wir es auch überwinden.

Wir tragen alle einen Bauchkasten vor uns her mit roten Knöpfen, die gelegentlich, oft, selten gedrückt werden und schnell sind wir in unserer inneren Festigkeit erschütterbar. Gut - mit viel Erfahrung merkt es niemand, aber unser Ineres macht da mitunter komische Geschichten....

Das Selbstwertgefühl liegt am oberen Hinterkopf direkt unter dem EGO. Wenn hier eine flache Stelle zu fühlen ist – dann kann es sein, dass auch Sie liebe Leserin und Leser, dieses Gefühl der Selbstentwertung kennen. In verschiedenen Situationen wird sich ein innerer Dialog melden. Vielleicht meldet sich Ihr Magen, Ihre Blase (je nach Kindheitsmuster) oder es entsteht nur eine Kopfleere. Sollten Sie dann noch über einen spitzen Haaransatz verfügen, dann wird dieser innere Zweifler nochmals unterstützt. Schauen Sie sich die Muster an, wenn Sie darum wissen, können Sie gegensteuern. Vielleicht mit breiten Jochbeinen und großen Ohren, oder einer großen "Klappe"......

Dienstag, 20. Januar 2015

Frauen im Rampenlicht

Visionärin, Macherin, Lenkerin: Ihr Gesicht verrät wer Sie sind!

Liebe Netzwerkerinnen, hat derjenige, der eine große Nase hat automatisch den "richtigen Riecher"? Was ist dran an der Denkerstirn, und welche Äußerlichkeiten weisen überhaupt auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn hin?
Ich bringe äußeren Ausdruck mit Eigenschaften zusammen - lesen Sie über die drei Prototypen:
Weiterlesen....

http://www.wuv.de/veranstaltungen_events/w_v_frauen_netzwerk/aktuelles/visionaerin_macherin_lenkerin_ihr_gesicht_verraet_wer_sie_sind

Montag, 19. Januar 2015

Augenblick X – Potenz – kann ich das erkennen! Ideen nach einem Telefonat mit Ute Benecke


Hat tatsächlich die Form und Beschaffenheit des Gesichtes Einfluss auf unsere Partnerwahl? Es gibt tausende Tests, aber sagen diese tatsächlich etwas über die Liebesfähigkeit unseres Partners aus – mhmhmh!

Treue oder Untreue?
Dazu habe ich gefunden: Buschige Augenbrauen stehen für Leidenschaft, stechender Blick für fehlende Liebesfähigkeit, wulstige Unterlippe für niederen Instinkt und egoistische sexuelle Begierden und ein schwaches Kinn für fehlende Treue zu Partner – na dann liebe Damen schnell geguckt und entschieden. Wenn es so einfach wäre….
In einer Fernsehsendung (Physiognomik-Kollegen vor vielen Jahren) wurde gesagt, dass ein breiter Nacken geradezu dazu auffordert fremd zu gehen. Der Mann kann nichts dafür, es ist angelegt – ICH kann nicht anders, aber ist das so?

Was will ich, was brauche ich, wie will ich es?
Es geht zuerst darum: Was brauche ich für mich? Habe ich gern einen gegelten Macho und Fremdgeher? Oder meine Lieblingsworte dazu: Brauche ich Zündstoff oder Klebstoff? Zündstoff ist sich
er anstrengend auf Dauer, oder brauche ich jemanden, der mir Sicherheit und Vertrauen bietet eben Klebstoff? Ist vielleicht nach der Werbephase langweilig. Es sollte in der Partnerschaft und Sexualität und um meine Neigungen gehen. Kann ich meine Wünsche mit meinem Partner leben? Intelligenz und einen leckeren Geruch finde ich sexy. Jede Frau hat ihre Vorlieben, was das Äußere betrifft. Freundinnen von mir stehen auf schöne Ohren, andere auf weiche Lippen, aber all dies sagt nichts über die Sexualität aus.

LippenLust – LippenFrust? Küssen kann frau nicht alleine!
Volle Lippen wollen viel, gleich und sind lustbetont. Ist dann aber eine kleine Nase daran, oder die unbewussten Triebe am Nacken sind durch Prägung aus der Kindheit vernachlässig – dann gibt es innere Widerstände.

An der Nase des Mannes...
Wollen ja, aber! Große Nasen haben Dauerenergie, wollen sich präsentieren und der Held sein (vielleicht hängt dort ein Spiegel hinter dem Bett zur eigenen Beobachtung), sitzt aber ein verzögerter Tatimpuls am Kinn, so passiert erstmal nichts. Oder hat jemand eine Stupsnase und entscheidet nach Lust und Unlust, hat immer neue Ideen, aber der Tatimpuls ist stark und die Ohren (groß) mutig, so könnte dann auch die Sexualität sein. Also kann Frau nicht von einzelnen Arealen im Gesicht auf Größe, Emsigkeit, Praktiken, Lust des Partners schließen. Möchte ich einen Tausendsassa, oder jemanden der seine Schuhe ordentlich vor dem Bett auf Spanner zieht, oder doch lieber einen, mit dem ich Brainsex betreibe ein stilles Wasser ein Meister der Tarnung? – dies müssen wir Frauen für uns klären. Oder vielleicht von allem etwas. Fragen über Fragen….als Physiognomin kann ich da leider wenig dienlich sein, schauen Sie auf Ihr Herz, Ihre Begehrlichkeiten und finden Sie den, der Ihre Bedürfnisse erfüllt für eine Nacht – fürs Leben, wenn Sie wissen, was SIE wollen.

Der Mund möchte nicht immer sprechen! Aber vielleicht die Ohren?
Noch kurz zum reden – ja auch über Sex reden, wenn ich eher eine verschlossene Persönlichkeit habe (keine Sprechsinn oder Entäußerungsdrang zu sehen an Augen und Ohren), wie soll der Partner dann wissen, was ich brauche! Mein Mann hat dafür einen schönen Satz: "Es gilt das gedachte Wort!!!"" Ok zeigen ginge auch noch, aber dazu muss sich frau gut kennen. Da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema Selbsterkenntnis und Überwindung, aber das ist eine andere Geschichte!


Der Mensch lebt nicht vom Brot allein - Fleischeslust!

Collage

Dienstag, 13. Januar 2015

AUS-DRUCK und STIMME

NETZWERK-MENSCH

Die Schilddrüse ist Ausdruckszentrum und mit unserer Stimmung eng verbunden. Schilddrüse und Sexualhormone stehen im Zusammenhang mit der schöpferischen Energie in uns. Die Schilddrüse ist sozusagen das Sprachrohr , da sie den ganzen Körper mit lebenswichtigen und notwendigen Hormonen versorgt. Wie wir uns verbal ausdrücken, oder ob wir etwas nicht über die Lippen bringen, oder uns etwas die Sprache verschlagen hat, gehört zum Thema der Schilddrüse. 

Physiognomisch sehen wir diese Gefühle in der Mundregion und den Augen.Wir sind ein Netzwerk und wenn es an einer Stelle nicht funktioniert, dann hat das Netzwerk Probleme. Auf die innere Stimme hören, die Wortwahl, was lassen wir in uns hinein, unsere Stimmlage unsere Sprachmelodie. Mit dem Auge können wir eine Menge erfassen, doch das Ohr lässt sich nicht so schnell täuschen.Über die Ohren lassen wir die äußere Welt in uns hinein. Die Ohren IMMER - die Augen können iwr verschließen, aber die Ohren nicht.

Schilddrüsenprobleme haben etwas damit zu tun (nach Rosina Sonnenschmidt), dass wir etwas nicht sagen können, sagen wollen, Kreativität, Selbstausdruck, verbale Freiheit. Verliebte brauch nicht viele Worte, wenn die Beziehung Routine wird, redet man nicht mehr miteinander, oder nur einer spricht, der andere schweigt oder hört nicht zu und hin. So entstehen die Missverständnisse. Alle Drüsen hängen zusammen und sprechen sozusagen miteinander. Wie oben so unten, wie innen so außen. Es geht nicht um Redelust, Redegewandheit, Redseligkeit, sondern um die schöpferische Ausdruckskraft. Wie verwirkliche ich mich.

Ständig etwas tun zu müssen, produktiv zu sein, am Anschlag, die Kerze an beiden Seiten und in der Mitte noch anzünden – die Überfunktion der Schilddrüse. Als Übung empfiehlt R. Sonnenschmidt: Nach getaner Arbeit einmal wohlgefällig auf die Werke schauen. Wo habe ich Energie gegeben und wo habe ich welche bekommen. Prüfen des ethischen Wertes, worin ich meine Energie investiert habe. Damit kann ich das innere Gleichgewicht und den tieferen Sinn meiner Arbeit, Pflicht, Fleiß und Produktivität in das richtige Maß bringen und Freude darüber empfinden. Das gibt Lebensenergie. Auch wenn wir ermattet sich nach getaner Arbeit, so ist es in der Freude eine wohlige Ermattung, damit wir wohl-gefällig auf unsere Taten schauen können.



Unser Organismus ist ein Wunderwerk der Kompensation. Geldorientiert zu sein, Beute, schneller sein als andere, Akkordarbeit, Provision, Fixierung auf materielle Werte, Ehrgeiz können Schilddrüsenkonflikte auslösen. Besser, reicher, nur nach außen orientiert müssen nicht krank machen, aber es sollte immer ein innerer Dialog stattfinden. Werte leben, innere Reichtümer nicht vergessen. Zeit zum Leben zu haben.